Unsere Therapiehunde



Cachou, Carina und Orsina haben im März 2006 die Prüfung zum Therapiehund abgelegt. Avaneeh hat den Basistest bestanden.

Die Fähigkeitsprüfung kann sie aufgrund der Prüfungsbestimmungen frühestens mit 24 Monaten ablegen

Das Therapie-Team Cachou und Sigrid hat von 11 Teams den 1.Platz belegt. Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis und freuen uns darauf als "Therapie-Team" zu arbeiten.


Was sind Therapiehunde?

Therapiehunde sind Hunde, die zusammen mit ihren Hundeführern auf freiwilliger Basis regelmäßig soziale Dienstleistungen erbringen. Der Therapieeinsatz mit dem Hund ist als Beitrag zu verstehen, der das geistige und körperliche Wohlbefinden der Menschen steigert. Hunde wirken sich positiv auf die Gesundheit aus, da sie die Menschen zum Lachen bringen und zum Spielen motivieren. Der Mensch erfährt durch den Hund eine emotionale Unterstützung und Wertschätzung. Der Hund wird zusammen mit seinem Hundeführer ausgebildet und bildet mit ihm zusammen ein Therapie-Team.

Wo werden Therapiehunde eingesetzt?

Ein ausgebildetes und geprüftes Team arbeitet in sozialen, medizinischen oder pädagogischen Institutionen. Speziell geschulte Teams arbeiten als Assistenten bei Ergo-, Physio- und Sprachtherapeuten und werden bei Ärzten und Psychiatern eingesetzt.

Welche Anforderungen werden an das Therapie-Team gestellt?

Der Hund muss einen sehr guten Grundgehorsam haben. Während seiner Ausbildung lernt er alles, was ihm bei seiner "Arbeit" begegnen könnte: Rollstühle, Gehgestelle, Krücken, glatte Böden, plötzliche Schreie von Patienten, Menschen mit ungewöhnlichen Bewegungsmustern. Er lernt sich von fremden Menschen überall am Körper anfassen zu lassen, manchmal geschieht dies sehr unsanft oder ungeschickt. Er muss absolute Enge ertragen können, sich von fremden Menschen an der Leine halten lassen ohne zu ziehen oder zu kläffen, ruhig neben Rollstühlen hergehen und äußerst vorsichtig und sanft Leckerchen in Empfang zu nehmen. Er muss in jeder Situation ruhig und gelassen bleiben. Ein Hund, der z.B. auf Wachkoma-Stationen eingesetzt wird, muss lernen auf Kommando vorsichtig auf das Bett des Patienten zu steigen und dort auszuharren.

Der Hundeführer lernt während seiner Ausbildung die Rollstuhletikette, die Gesprächsführung mit Schwerhörigen, das Verhalten gegenüber Sehbehinderten oder Blinden. Weiterhin muss er sich mit den einzelnen Erkrankungen (z.B. Alzheimer, Demenzerkrankungen, Depressionen, Schlaganfällen) beschäftigen. Er muss sich kundig machen über Hygieneaspekte (z.B. Zooanthroposen). Er lernt seinen Hund so zu präsentieren, dass die besuchten Menschen den Hund unter optimalen Bedingungen erleben können. Der Hundeführer muss ein von Natur aus mitfühlender Mensch sein, er muss in der Lage sein mit dem Gefühlen anderer mitzugehen, mitzuschwingen (Empathie). Dies ist wichtig, um Gesprächswendungen zu vermeiden, die Verständigungen blockieren können.

Wie erfolgt die Prüfung?

Die Prüfung besteht für den Hund aus einem Einstellungstest, einem Basistest mit 10 Prüfungssituationen und einem Fähigkeitstest mit 7 Prüfungssituationen. Der Hundeführer muss eine schriftliche Prüfung ablegen. Der Test umfasst 80 Fragen, wovon 4/5 korrekt beantwortet sein müssen, um die Prüfung zu bestehen.

Wir haben die Prüfung nach der Prüfungsordnung des VTHS (Verein Therapiehunde Schweiz) abgelegt


<<  Zurück